2. Die Klassiker – die mechanische Sicherungen Ihrer Fenster und Türen

Viele Statistiken sagen, dass die Zahl der Einbrüche in den letzten Jahren stetig zunimmt. Jetzt muss man sich sicherlich nicht übertrieben Sorgen machen. Aber das ganze fahrlässigerweise auf die leichte Schulter nehmen ist auch nicht der Königsweg. Ein paar mechanische Fenstersicherungen können es Einbrechern bereits erheblich schwerer machen.

Wie steht es um die Einbruchssicherheit Ihrer Fenster und Terrassen- und Haustüren? 
Profis und solche, die es noch werden wollen, stemmen die meisten handelsüblichen Fenster in wenigen SEKUNDEN auf. Dabei kommt es noch nicht einmal auf viel Muskelkraft an. Durch den geübten Einsatz von Brecheisen oder großen Schraubenziehen sind Fenster und Türen schnell aufgebrochen. Die entstehenden Hebelkräfte wirken direkt auf die Schwachstellen der Konstruktionen und binnen weniger Augenblicke hat sich der Einbrecher Zugang verschafft. Viele Hausbewohner denken bei der Fenstersicherung in erster Linie an die so genannte Schlossseite – dort wo der Griff sitzt. Oft wird aber darüber hinaus die Scharnierseite vergessen! Die Fenster werden beim Aufhebeln (zum Teil) mechanisch zerstört. Dabei spielt es keine Rolle an welcher Seite angesetzt wird. Deshalb: Immer rechte UND linke Seite absichern! Markenhersteller und Experten der Kriminalpolizei empfehlen dabei 1 Fenstersicherung pro laufendem Meter Fenster- bzw. Türhöhe.

Auch die Türschlösser bieten eine beliebte Angriffsfläche für Einbrecher. So genannte Schutzbeschläge schrecken erstmal optisch ab und schützen gleichzeitig den Profilzylinder des Schlosses. Der Zylinder selbst sollte in jedem Fall vom Markenhersteller kommen und mit einer Sicherungskarte ausgestattet sein. Ein hochwertiger, geprüfter Schließzylinder erschwert den Einbruch deutlich. Achten Sie darauf, dass er auch wirklich zur Tür passt. Wollen Sie ein altes Schloss austauschen, sollten beide Seiten des Zylinders millimetergenau bis zur Mitte ausgemessen werden. Ist er auf der Außenseite zu lang, kann er leichter abgebrochen werden und ist dann praktisch nutzlos als Einbruchsicherung. Die Schlüsselkarte sorgt dafür, dass Ihre Schlüssel nicht ohne weiteres im nächsten Baumarkt nachgemacht werden können.

Übrigens: Nur eine verschlossene Haustür ist ein echter Einbruchschutz.

Nur zugezogene Türen sind vergleichbar mit „gekippten“ Fenstern und bieten so gut wie keinen Schutz vor Einbruch.Falls es dennoch gelingt, dass Fenster aufzubrechen, kann ein so genannter Fenster-Alarm die Notlösung sein. Er besteht aus zwei Teilen, die mit einem Magnetkontakt verbunden sind. Ein Teil wird auf das Fenster geklebt, der andere auf den Rahmen. Wird der Magnetkontakt beim Öffnen des Fensters unterbrochen, machen sie einen Höllenlärm in Form eines Alarmsignals. Diese Aufmerksamkeit ist dann wahrscheinlich doch zu viel für die ungebetenen Gäste. Ein Fensteralarm ist recht klein und kostet nur wenige Euro. Ähnlich verhält es sich mit dem so genannten Glasbruchalarm. Tipp: Schauen sie doch gleich mal beim nächsten Baumarkt oder Onlinehändler vorbei.

So viel erstmal zur mechanischen Einbruchsicherung von Fenstern und Türen. Wir werden in einem späteren Post noch einmal hierauf zurückkommen und im Detail auf die Sicherung von Kellerfenstern eingehen. Sie ahnen es vielleicht bereits – dies ist unser Lieblingsthema!

Bis dahin!

Ihr Team von zuhause-sicherer.de

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