3. Der äußere Eindruck Teil 1

Hallo,

schön, dass Sie noch immer dabei sind! Wir kommen heute zum Teil 1 unseres dritten Beitrags zum Thema Einbruchschutz. Und dabei dreht sich alles um eines der am meisten unterschätzen Themengebiete:

Welchen Eindruck erzeugen Sie nach außen? Oder: Zieht Ihr Eigenheim Einbrecher ungewollt sogar an?

Denn Einbruchobjekte werden selten spontan und zufällig ausgewählt. Sie werden eher ausgespäht. Und hierbei spielen verschiedenen Merkmale eine Rolle. Es sind doch in der Regel die äußeren Merkmale die uns neugierig machen und uns genauer hinsehen lassen. Beim Einbruch ist es ähnlich. Nur dass wir es für Einbrecher möglichst unattraktiv aussehen lassen wollen. Hier die Gedanken dazu…

Ein übervoller Briefkasten ist für Einbrecher ein Wink mit dem Zaunpfahl. Er signalisiert sofort, dass länger niemand nach der Post geschaut hat und demnach auch nicht zuhause ist. Erst recht, wenn die Tageszeitung von Vorgestern noch offensichtlich herausragt. Lassen Sie daher regelmäßig die Post von Bekannten oder Nachbarn entnehmen, wenn Sie das mal ein paar Tage nicht selbst erledigen können. Das Abo ihrer Lieblingszeitung lässt sich auch mal zeitlich befristet abbestellen oder umleiten. Manche Hausbewohner bringen auch einen freundlichen Hinweis am Briefkasten an, dass die Post während der Dauer der Abwesenheit doch bitte beim Nachbarn einzuwerfen ist. Tun Sie das bitte nicht!

Ein ähnliches Signal wie der Postkasten senden auch die Rollläden. Eine permanent verdunkelte Fensterfront fällt selbst normalen Spaziergängern auf. Es sieht halt irgendwie seltsam aus – als hätten die Bewohner etwas zu verbergen. Hier tut etwas Bewegung gut! Ein wenig Technik kann helfen. Haben sie bereits einen elektrischen Antrieb installiert, lässt sich eine digitale Zeitschaltuhr leicht nachrüsten. Dann fahren die Rollläden zu „üblichen“ Zeiten auf und ab. Wer bisher auf den Einsatz von Technik gegen Einbrecher verzichtet hat, kann auch gerne Freunde oder Nachbarn um Ersatzdienst bitten. Und wirklich sicherer gegen Einbruch wird das Haus durch heruntergelassene Rollläden eh nicht. Dazu bräuchten Sie eine zusätzliche Rolllanden-Sicherung aus dem Fachhandel.


Der Klassiker – die Beleuchtung. Von Innen wie von Außen. Zeitschaltuhren aus dem Baumarkt kosten nicht die Welt und können auch hier gute Dienste zur Abschreckung von Einbrechern leisten. Einfach auf eine sinnvolle Zeit einstellen, die Tisch- oder Bodenleuchte einstecken – fertig. Abends erweckt Ihr Haus dann zumindest von Weitem den Eindruck bewohnt zu sein. Das schreckt ab.

Hierzu noch ein Tipp: Betrachten Sie doch einfach mal Ihr aus von Außen, aus verschiedenen Perspektiven. Wie sieht es eigentlich aus, wenn Sie zuhause sind? Welche Räume sind wie beleuchtet? Von Außen kann durch eine schicke (Vor-)Gartenbeleuchtung nachgeholfen werden. Auch in Verbindung mit sinnvoll positionierten Bewegungsmeldern. Sinnvoll bedeutete dabei möglichst sabotagesicher (ca. 3,5 Meter Höhe) und eben dort, wo sich Einbrecher Zugang zu Ihrem Haus verschaffen könnten. Die wenigsten Einbrecher möchten beim Eindringen in Ihr Haus in hellem Glanz erstrahlen und womöglich leicht gesehen werden.

So, demnächst kommt dann der 2. Teil zum Thema Einbruchschutz durch „den äußeren Eindruck“.

Bis dahin!

Ihr Team von zuhause-sicherer.de

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