4. Der äußere Eindruck Teil 2

Los geht’s – 2 Wochen in die Ferien! Klingt gut, aber haben Sie im Sommer schon mal einen Blick auf den Rasen geworfen? Ein Mal pro Woche Rasenmähen ist da schon mal drin. Überlegen Sie mal wie der Rasen nach 12 Tagen ohne größere Aufmerksamkeit aussieht. Auch dies ist ein Signal für ungebetene Beobachter Ihres Grundstücks. Es fällt halt einfach auf, wenn man darauf achtet. Zumindest bei längerer Abwesenheit könnte man auch hier Familie oder Nachbarn um Unterstützung bitten. Der Aufwand wäre zu groß? Sie könnten sich ja beim nächsten Mal revanchieren.


Achten Sie darauf, dass Ihre Mülltonne nach der Leerung nicht tagelang von der Haustür stehen bleibt. Dies ist ebenfalls ein Zeichen für Einbrecher, dass gerade niemand da ist sie rein zu holen. Also keine gute Idee! Nebenbei dienen Mülltonnen (aber auch herumstehende Gartenmöbel) als hervorragende Kletterhilfen zum Einbrechen in höher gelegene Fenster. Auch Garagen lassen sich damit sehr leicht überwinden. Und schon haben Kriminelle leichtes Spiel mit den Fenstern im ersten Stock. Der Weg auf das Dach und zu den Dachfenstern ist dann auch nicht mehr weit. Also: einfach darauf achten, dass keine unnötigen Kletterhilfen herumstehen.

Hohe Hecken und Zäune schützen Sie im Alltag gegen die neugierigen Blicke der Nachbarn? Ja, aber das tun sie auch denn, wenn jemand Ihrer Terrassentür aufbrechen möchte. Ein echtes Hindernis stellen sie in den meisten Fällen ohne weiteres nicht da. Und sie bieten ungewollten Sichtschutz für Einbrecher. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Grundstück generell schwer zugänglich ist.

Ein beliebter Trick unter Einbrechern ist der Testanruf auf der Festnetzleitung. Macht ein Haus von außen einen verdächtigen (oder einladenden) Eindruck, kann es passieren, dass Ihre Festnetznummer im Internet ermittelt und angerufen wird. Einfach nur um zu testen, ob jemand ran geht. Wenn nicht, ist höchstwahrscheinlich auch niemand daheim. Heute lassen sich kinderleicht Rufumleitungen einrichten. Entweder über das Haustelefon selbst oder am PC über die Telefonanlage. Es muss ja nicht immer die teure Verbindung auf Ihr Mobiltelefon sein – gerade wenn sie im Ausland Urlaub machen. Die Umleitung zu Freunden, Familie oder Nachbarn erfüllt auch ihren Zweck. Hauptsache es geht jemand ran. Doch Vorsicht: Die Aussage „die sind gerade im Urlaub“ hilft hier nicht weiter! Vielleicht einfach nur die Nummer notieren lassen und später zurückrufen.

Viele Eigenheimbesitzer verstecken ihre Hausschlüssel am Haus. Es kann ja mal vorkommen, dass man sich selbst aussperrt. Um den hohen Kosten des Schlüsseldienstes zuvorzukommen, wird ein unauffindbares Geheimversteck am Haus ausgemacht, in dem der Schlüssel dann aufbewahrt wird. Dieser Trick ist so alt, wie es Türschlösser gibt. Gehen Sie bitte einfach davon aus, dass motivierte Einbrecher einen noch besseren Blick haben als Sie! Fragen Sie doch mal bei der Versicherung nach, ob sie dieses Schlüssel-Suchspiel mitspielt und Sie im Einbruchsfall auch abgesichert sind (?).

Im nächsten Beitrag wollen wir eine Etage tiefer gehen. Unser Lieblingsthema: Die zuverlässige Sicherung Ihrer Kellerfenster.

Bis dahin!

Ihr Team von zuhause-sicherer.de

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